Elternbeirat - Eltern für Eltern

In dieser Rubrik finden Sie Hinweise und Berichte zu Aktivitäten von Schülern und Schülerinnen außerhalb der Schule. Dies können Seminare zu bestimmten Themen sein, aber auch Ferienprojekte, Kurse oder ähnliches. Wir möchten kurze Beschreibungen der Veranstaltung, Angaben zum Veranstalter, einen Link und evtl. einen kurzen Erfahrungsbericht anbieten.

Diese Rubrik soll als Forum zum Informationsaustausch und für Anregungen dienen. Sie und Ihre Kinder / Jugendlichen sind herzlich eingeladen, mit zu sammeln, und Ihre Erfahrungen mit anderen Familien zu teilen. Bitte senden Sie ggf. Ihre Beiträge an den Vorsitzenden des Elternbeirats, Herrn Anton Rädler.

 

Technik-Checker

Ferien-Teamwoche für 12 bis  14 jährige Jungs in einem Betrieb, wo sie verschiedene technische Berufe und einige Techniken kennenlernen, eigene Werkstücke und- für die stolzen Eltern- eine Abschlusspräsentation erstellen. Technik-Checker wird veranstaltet von der Initiative Technik Zukunft in Bayern (tezba) des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft. Die Initiative bietet viele unterschiedliche  Aktivitäten um Kindern und Jugendlichen Naturwissenschaften, IT, Technik und technische Berufe nahezubringen. Besonders bei Mädchen soll die Hemmschwelle gesenkt werden, sich mit den MINT Fächern und Technik zu beschäftigen (-> „Forscherinnen Camp“, „Mädchen für Technik-Camps“). Daneben gibt es auch Angebote, die in den Schulen umgesetzt werden.

Die Teamwoche (in den Ferien) einschließlich Unterbringung, Verpflegung und Betreuung der  Jugendlichen ist kostenlos, nur um die Anreise müssen die Familien sich selber kümmern. Gefördert werden die Programme durch  den Verband der Bayerischen Metallbaubetriebe (bayme vbm) das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie, mehrere (technische) Hochschulen und Firmen. 

 

Bericht eines Teilnehmers:

In den Herbstferien bin ich mit einem Freund mit dem Zug über Nürnberg nach Neumarkt in die Oberpfalz gefahren, wo unser Technik-Checker  Betrieb, Max Bögl, ist. Wir haben uns in dem Gasthof, in dem wir gewohnt haben mit den anderen (insgesamt 20) Jungen und den zwei Betreuern getroffen.  Von dort wurden wir immer mit dem Bus zum Betrieb gefahren. Dort haben wir Informationen über die Firma bekommen und wurden von Auszubildenden und Ausbildern angeleitet. Wir haben verschiedene Techniken gelernt, das Schweißen und Bearbeiten von Metall hat mir am meisten Spaß gemacht. Bei den Zimmerern konnten wir entweder einen Nistkasten oder einen Hocker bauen.

An dem freien Tag konnten  wir vormittags entweder Fußball spielen oder uns mit Herstellen und Schneiden von Filmclips beschäftigen, was wir auch für unsere Abschlusspräsentation gebrauchen konnten. Nachmittags waren wir in einem Kletterpark mit Flying Fox. Abends haben wir meistens Karten gespielt oder die Präsentationen vorbereitet. Die Woche hat insgesamt Spaß gemacht & ist weiter zu empfehlen.

 

Weitere Infos unter www.tezba.de

 

Bei Rückfragen gerne: Paul Baethmann, Martina Baethmann Tel. 0171-6575370

 

Medienwerkstatt der  Konrad Adenauer Stiftung (KAS)

Die Angebote der Medienwerkstatt der KAS richten sich an Jugendliche, die sich für Medien und Journalismus interessieren, älter als 15 Jahre sind und noch zur Schule gehen. Es gibt Grund- und Intensivkurse für 15 bzw. 12 Teilnehmer in den Bereichen Print, Radio, Fernsehen und Multimedia. Die Seminare finden in verschiedenen Städten statt (2017 z.B. in Köln, Münster, Leipzig und Berlin) und dauern jeweils ca. 3 Tage, meist von Donnerstagnachmittag bis Samstag.  Die Jugendlichen sind mit den Betreuern in Jugendherbergen untergebracht. Die Seminarteilnahme  einschl. Unterkunft und Verpflegung kostet 50 bzw. 65 Euro. Die KAS gewährt einen Fahrtkostenzuschuss.

 

Bericht einer Teilnehmerin:
Am Donnerstagmorgen bin ich mit meiner Freundin in Pasing in den ICE gestiegen und gegen Mittag waren wir in Düsseldorf, um uns sogleich auf den Weg zur Jugendherberge zu machen, die nicht weit von der Altstadt entfernt liegt und gut mit dem Bus zu erreichen ist.
Um 14:00 Uhr startete das Programm. Zunächst gab es eine kurze Einführung in den Journalismus generell, dann haben wir uns sogleich der Reportage gewidmet, die das Leitthema des Seminars darstellte. Wir wurden so in das Thema eingearbeitet, dass wir am darauffolgenden Tag  gut vorbereitet starten konnten. Freitagmorgen sind wir also losgezogen um Material für die Reportage zu sammeln, die- zeitlich passend (25.11.15)- auf dem Thema Weihnachten basieren sollte. Alle hatten unterschiedliche Ideen, manche sind in ein Obdachlosenheim gegangen um dort die Leute zu deren persönlichem Weihnachten zu befragen, andere haben sich ihre Protagonisten auf dem Weihnachtsmarkt gesucht. Geld fürs Mittagessen (7€) wurden uns am Morgen von den Betreuern gegeben. Am frühen Nachmittag haben wir uns dann mit den Betreuern getroffen und sind zusammen zum WDR gefahren, um dort an einer Führung teilzunehmen.
Wieder in der Jugendherberge angekommen, hat jeder mit der Ausführung seiner Reportage angefangen, die bis ca. 11:00 Uhr des nächsten Tages fertig sein sollte. Abendessen und Frühstück gab es am Büffet der Jugendherberge und nach dem Abendessen hatten wir die Freiheit uns nochmal auf den Weg in die Innenstadt zu machen um dort in kleinen Gruppen das Nachtleben zu genießen. Am Samstag haben die Betreuer uns zum Abschluss noch ein Feedback über unsere Reportagen gegeben, die man jetzt auch auf der Homepage der KAS findet.

 

Das Seminar hat viel Spaß gemacht, war gut organisiert. Es war schön, neue Leute kennenzulernen. Insgesamt zu empfehlen. Das Programm für 2017 liegt seit kurzem (Anfang Dezember) vor.

 

Weitere Infos: www.kas.de/medienwerkstatt

 

Rückfragen gerne an Maren Baethmann, Martina Baethmann Tel. 0171-6575370

 

Bildung & Begabung

Die Deutsche Juniorakademie und die Deutsche Schülerakademie sind Begabtenförderungs­programme der Organisation Bildung und Begabung für Schüler der Mittel- bzw. Oberstufe.  Für 16 Tage in den Sommerferien leben und lernen die Schüler gemeinsam und erkunden in Gruppen von ca. 15 Jugendlichen + Leiter ein Thema, das sie zuvor gewählt haben. Pro Akademie treffen ca. 6 Kurse aufeinander, insgesamt also über 100 Personen. Vor und nach den Kurszeiten gibt es die sogenannten KüAs (Kursübergreifendes Angebot). Hier ist Raum für die Schüler die Akademie selbst zu gestalten, indem sie anderen ihre persönlichen Hobbys und Vorlieben nahebringen. So könnte man z.B. den anderen Schülern  seinen Sport beibringen, Theater anbieten, einen Programmierkurs leiten oder einfach zu einer Runde „Werwolf“ rufen. Für die Musikalischen unter den Teilnehmern gibt es nicht nur einen Chor, sondern auch Orchester und diverse Vokalensembles, es ist also wirklich für jeden etwas dabei. Diese Akademien bieten jungen Leuten die Möglichkeit mit ähnlich interessierten und motivierten Menschen im gleichen Alter in Dialog zu treten, Erfahrungen zu teilen und inspiriert zu werden.

 

Weitere Infos: www.bildung-und-begabung.de

 

Clara Weser