Erasmus+

Unsere Projekte

Schon seit fast 15 Jahren arbeitet unsere Schule im Rahmen von ehemals Comenius-, jetzt Erasmus+-Projekten, die vom Programm für lebenslanges Lernen der Europäischen Union großzügig unterstützt werden, mit verschiedenen europäischen Einrichtungen themenbezogen zusammen.

Unser letztes französischsprachiges Projekt (2015-2018) mit dem Titel „#mémoire(s)“ hat sich mit den verschiedenen Ebenen der Erinnerung und der Erinnerungskultur auseinandergesetzt.

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Wir freuen uns sehr, nun ein neues dreijähriges Projekt starten zu können:

Unsere Partnerschulen

Wir arbeiten in langjährigen Partnerschaften mit Schulen in Frankreich und Portugal zusammen und dürfen dieses Mal neue Kooperationspartner in Griechenland, Italien und Spanien begrüßen:

  • Lycée Fénelon, Clermont-Ferrand, Frankreich
  • Agrupamento de Escolas de Valongo, Portugal
  • Comunidad en Colegio Mary Ward, San Sebastian, Spanien
  • Liceo Morgagni, Rom, Italien
  • 2nd Gymnasium Kavalas, Griechenland

Unser Thema

Die Idee zu dem Projekt entstand aus einer allgemein anerkannten These: Die neue Generation ist um vieles mobiler als ihre Vorgängerinnen – aber ist sie wirklich darauf vorbereitet? Ziel des Projekts ist es, Schüler zwischen 12-19 für Risiken und Chancen der Mobilität im 21. Jahrhundert zu sensibilisieren und ihre Kritikfähigkeit so zu schärfen, dass sie als verantwortungsbewusste europäische Bürger handeln.

Im Hinblick darauf beinhaltet das Projekt gemeinsame pädagogische Aktivitäten, bei denen sich die Schüler*innen mit verschiedenen Arten der Mobilität auseinandersetzen, aber auch die damit verbundenen Vorteile, Probleme und Gefahren kritisch beleuchtet werden.

Unsere Achsen

Diese Aktivitäten drehen sich um vier thematische Achsen:

  • ökologische Mobilität (Wie bewege ich mich von einem Ort zum anderen? Kann ich auf umweltschädliche Verkehrsmittel verzichten? Welche Alternativen gibt es vor Ort? Wie kann ich mich dafür politisch engagieren?)
  • eingeschränkte Mobilität (Wie ergeht es Menschen, die nicht in gleichem Maße mobil sind wie der Durchschnittsmensch? Was kann ich/können wir tun, um ihnen das Leben zu erleichtern?)
  • digitale Mobilität (Wie bewege ich mich (sicher) durch das Internet? Welche Möglichkeiten bieten die Plattformen der europäischen Union?)
  • interkulturelle Mobilität (Wie gehe ich mit anderen Kulturen um? Was kann ich von ihnen lernen? Wie verhalte ich mich bei interkulturellen Treffen? Wie repräsentiere ich mein Land?)

Unsere Umsetzung

Die Schüler*innen setzen als Projektgruppe (z.B. im P-Seminar oder in der Klassengemeinschaft) die geplanten Aktivitäten um und beteiligen sich an der Ausgestaltung des Projekts. Als Multiplikator*innen beziehen sie jüngere Schüler*innen in die Arbeit mit ein und bringen ihre Ergebnisse der Schulgemeinde durch publikumswirksame Aktionen näher. Sie stellen sie auf einer Webseite auch einer breiteren Öffentlichkeit zur Verfügung und kooperieren mit Partnern vor Ort und im Ausland. Zu diesem Zweck nehmen sie an Projekttreffen bei unseren Partnerschulen teil und nehmen Gäste bei deren Gegenbesuch in München auf, um den Kontakt unter den europäischen Ländern auch auf persönlicher Ebene zu intensivieren.

Unser Ziel

Damit wollen wir einen Beitrag zur weiteren Entwicklung einer europäischen Identität im Sinne des Mottos „Unis dans la diversité“ leisten und zu einem größeren gegenseitigen Verständnis unter den Mitgliedsländern anregen. Europa bleibt unsere gemeinsame Aufgabe – und wir freuen uns darauf, zusammen mit euch daran mitzuarbeiten!

Eure Equipe Erasmus+

Predrag Paunkovic, Kathrin Kurz